Kaum ist ein Thema durch, steht auch schon wieder das nächste vor der Tür. Zur Ruhe kommt man da nicht wirklich.
Ich habe heute die Themen zu dem anstehenden Seminar, das auf einen Zeitraum von 3 Monaten angesetzt ist, bekommen.
- Theoretische Grundlagen der Personalführung
- Praxisorientierte Grundlagen der Personalführung
- Führungspsychologie
- Gesprächsführung
Wunderbar... das ist genau das richtige für mich. Als Menschenfreund im ganzen Land bekannt, bekomme ich nun die entsprechende Ausbildung um aus meinen Mitarbeitern das Letzte heraus zu quetschen und sie auszupressen wie eine Zitrone mein kostbares Humankapital zu hegen, zu pflegen und zu Höchstleistungen zu führen und zu motivieren.
Ich frage mich ob dazu als Arbeitsmaterial Pferdegerte und ein Holzknüppel gereicht wird?
Samstag, November 07, 2009
Menschenquäler-Diplom
Dienstag, November 03, 2009
Da waren wir dabei...
Da klickt loggt man sich am Abend bei Stayfriends ein, weil man noch einer alten Bekannten eine Nachricht schicken will und da zeigt einem das System an, dass die Ex-Frau auch gerade online ist. Irgendwie konnte ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen.
Auf meiner Seite wird mir dann noch ein Ereignis einer Schulkameradin aus der 6. Klasse angezeigt.
"Rabea hat einen Sohn", steht da. Ich klicke auf den Link und lande auf der Stayfriend-Seite des betreffenden Ereignisses.
Zu dem Ereignis "Rabea hat einen Sohn. Sohn Justus" wird mir oben in der Ecke rechts ein weiterer Link angezeigt.
"Ich war dabei", der mir erlaubt mein Profil mit dem Ereignis zu verlinken.
Irgendwie brachte mich das zum Schmunzeln... allerdings war ich weder dabei, noch habe ich mit der Sache etwas zu tun.
Donnerstag, Oktober 29, 2009
Auszeit
"Guten Morgen, haben Sie sich an der Hand verletzt?", fragt mich der Mann mit einem ausgeprägtem Schweizer Dialekt.
Ich bin übberascht, weil er mich anspricht. Der die braune Bandage von Hansaplast sieht nicht gerade wirklich sexy aus, aber sie stabilisiert das Handgelenkt. Und warum ist mir nie aufgefallen, dass über mich ein Schweizer wohnt?
"Verletzt nein. Sehnenscheidentzündung!", antworte ich.
"Ahhhh... zuviel mit der Computermaus geklickt." Er nickt.
"Scheint so. Ich wünsche noch einen schönen Tag." Unsere Wege trennen sich.
Ja, Kinders... so sieht es aus. Sehnenscheidentzündung und die tut höllisch weh. Mit Tippen ist momentan nicht, weil ich das Handgelenk schonen muss. Daher melde ich mich bis auf weiteres hier ab, bis das wieder besser wird. Und sollte das nicht besser werden, lasse ich mir die Hand abschlagen und mir einen Flaschenöffner auf den Stumpf setzen.
Also dann... bis die Tage.
Mittwoch, Oktober 28, 2009
Die Assistentin der Geschäftsführung
Es gibt ein Berufsbild, welches auf Zusammenkünften immer wieder für ein Schmunzeln sorgt. Etwas, das so offensichtlich ist, dass man sich immer fragt, was diese eine Person gemacht hat, um die wirklich wichtige, super wichtige Stelle zu kommen.
So auch letzte Woche auf der einwöchigen Controller-Zusammenkunft. Controller ist nicht gleich Controller. Es gibt zig verschiedene Ausprägungen und Betätigungsfelder. Bereichscontroller, Marketingcontroller, Produktcontroller, IT-Controller und noch eine Menge mehr.
Und dann gibt es diesen Typus, wo man sich fragt, was macht der hier und was will er eigentlich?
Die Assistenz der Geschäftsführung. Gegen dieses Berufsbild ist nichts zu sagen, denn wenn man in größere Unternehmen schaut, dann müssen die Assi´s vom Vorstand schon einiges leisten. Da sitzen wirklich nicht die Dümmsten, sondern High Potentials die knallhart an ihrer Karriere feilen.
Und dann gibt es da, die blonde, nicht unattraktive, Mitte 20/ Anfang 30 jährige Assistentin der Geschäftsleitung aus einem Klein- und Mittelstandsbetrieb, mehr durch Profilierung und Statusgebahren auffällt, als fundiertes Fachwissen und sich bei der Gruppenpräsentation und den Rollenspielen dadurch hervor tat, dass sie nicht zu sehen war. Die, die den Seminarleiter nach der Gehaltsbandbreite von Controllern fragte und wo bei bereits schon beim Nennen der unteren Grenze, nach Luft geschnappt wurde.
Ein Kollege, der aus dem Bereich Unternehmensberatung stammte, beugte sich zu mir über und meinte, er wüsste gar nicht was sie hätte, er würde für das Geld nicht arbeiten. Abgesehen davon, so vertrat der die Meinung, glaube er nicht das sie wirklich einen wichtigen Job machen würde, sondern die Stelle eher in direkter Korrelation zur Länge der Zunge stehen würde.
Genauer betrachtet, wirkt sie auf mich eher wie ein kleines Mädchen, wenn ich mir das Gruppenbild so ansehe, welches einer der Teilnehmer heute Morgen geschickt hat.
Aber das ist ja das schöne, früher oder später trennt sich die Spreu vom Weizen.
Political incorrect
Es gibt keine politische Inkorrektheit. Sie ist eine Illusion.
Denn egal was man sagt oder zu welchen Thema man Stellung nimmt, wird es immer jemanden geben, dem das nicht passt und der etwas zu meckern hat.
Dienstag, Oktober 27, 2009
Geschenke
Wenn ich etwas mag, sind es Frauen, die mit Geschenken durch die Tür kommen. So wie die Dame eben, die sich ihre Haare komplett violett gefärbt hat.
Etwas ungewohnt, sieht aber gar nicht mal so schlecht aus.
Sehr freundlich von ihr, noch mit einem nachträglichen Geburtstagsgeschenk an meinem Schreibtisch vorbei zu schauen.Auf so etwas stehe ich ja.
Eine leichte Ausartung des eigenen Beufsbildes
Ich mag meinen Job. Ich mag meinen Job wirklich. Und je mehr ich in den letzten Tages über meinen Job nachgedacht habe, desto mehr wurde mir klar, dass ich in einem wirklich interessanten Bereich arbeite.
In diesem Beruf bekommt man eine Menge mit und kann sich einen wirklich sehr guten Überblick verschaffen, wo in einem Unternehmen was vor sich geht.

Wenn man aber auf einem Seminar am Ende Aufkleber, auf dem "I love controlling" steht, einen Stapel an Postkarten auf den Platz gelegt bekommt, die als Motiv die Chart-Bilder aus dem Seminar tragen und davon total begeistert ist, sich freut wie ein Kind an Weihnachten, dann sollte man(n) sich die Frage stellen, ob man es mit seinem Job nicht ein bisschen übertreibt.
It Socks
Im Rahmen des MiM Finetuning habe ich beschlossen, mich meiner alten Socken zu entledigen und sie am Ende gegen komplett neue zu ersetzen.
Also, ein klassisches Kleiderschrank Reengineering.
Auf der operativen Ebene heisst das, morgens ein Paar Socken anziehen und abends aussortieren bzw. entsorgen. Dieses wird wiederholt, bis keine Socken mehr da sind. Dann wird ein Socken-Budget für 3 Wochen gemacht, inkl. einer eisernen Reserve, und der Lagerbestand entsprechend aufgefüllt.
So... und die große Preisfrage lautet nun: wie lange halten die Socken, die sich momentan noch im Schrank befinden.
Mein Tipp: 4 Wochen.
Wer möchte, darf gerne mitraten.
Montag, Oktober 26, 2009
Yps-Hefte
Metropolis Nightlife Stories
Manche Abende sind einfach grandios. Da stimmt einfach alles, man(n) ist gut gelaunt, auch wenn man(n) von einer anstrengende Woche auf Seminar noch etwas angeschlagen ist.
Es gibt Läden, da gilt einfach die Regel reingehen und sich wohl fühlen. Da macht schon das Plakat am Eingang schon Lust auf mehr...

Da ist das Motto auch wirklich Programm. Da sitzt man(n) und erfreut sich an köstlichen und leckeren Cocktails.
Man(n) schaut nach links & dann wieder nach rechts und man(n) weiß eigentlich gar nicht so recht, mit welchen der Köstlichkeiten man(n) als erstes anfangen sollte. Es sieht einfach alles sensationell und lecker aus.
Leider gehen solche Abende einfach viel zu schnell vorbei... viel zu schnell.




